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Angelika Zenk-Springsguth Angelika Zenk-Springsguth


Alice-Schwesternschaft vom Roten Kreuz, Darmstadt e.V. Tätigkeit: Schulleiterin Krankenpflege im Alice-Hospital, Dieburger Str., Darmstadt http://www.alice-hospital.de

Über die Firma/Institution

Die Gründung des Alice-Hospitals und der Alice-Schwesternschaft ist auf die vielfältigen sozialen Aktivitäten von Prinzessin Alice zurückzuführen. Es wurde zwischen 1866 und 1870/71 erricht.

Die Stationen des Alice-Hospials sind:[Bild 2107:r]

  • die Intensivstation
  • die Tagesklinik
  • die Endoskopie und EKG
  • die OP-Abteilung
  • die Beleghebammen und der Kreißsaal
  • der Patientenservice
  • die Physiotherapie

Die Stationen des Alice-Hospials sind:[Bild 2107:r]

  • die Intensivstation
  • die Tagesklinik
  • die Endoskopie und EKG
  • die OP-Abteilung
  • die Beleghebammen und der Kreißsaal
  • der Patientenservice
  • die Physiotherapie
  • die Küche

Das Alice-Hospital war von Anfang an bis in die heutige Zeit ein „Beleg-Krankenhaus“.

Unterbrochen wurde die Belegärztliche Arbeit durch den 2 Weltkrieg, als das neu erbaute Alice-Hospital, damals das modernste Krankenhaus Europas (Darmstädter Tagblatt vom 10. Oktober 1936) zum Lazarett wurde.

Danach wuchs das Ansehen des Alice-Hospitals zusehends weiter. Die Schäden des Krieges wurden behoben und das Haus den neuen Anforderungen einer sich rasch weiter entwickelten Medizin angepasst.


1867 rief Alice, Prinzessin von Hessen und bei Rhein, zur Gründung eines Frauenvereins auf, der den Hessischen Hilfsverein vor allem durch die Ausbildung von Krankenpflegerinnen unterstützen sollte. Dieser Verein erhielt zu Ehren der Gründerin den Namen Alice-Frauenverein.

Aus dem Alice Frauenverein entstand die Alice Schwesternschaft vom Roten Kreuz zu Darmstadt e.V., deren Hauptziel die Gesundheitspflege und die Ausbildung in der Kranken- und Kinderkrankenpflege ist. Sie stellt das gesamte Pflegepersonal für das Alice-Hospital und die Kinderkliniken "Prinzessin Margaret".

Die Alice Schwesternschaft ist Trägerin des Alice Heims, eines Altenpflegeheims mit insgesamt 40 Plätzen für Senioren und Pflegebedürftige inkl. 4 Kurzzeitpflegeplätze.

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Informieren > Jobreports > Gesundheits- und Krankenpfleger / Gesundheits- und Krankenpflegerin: Ausbildung und Berufsalltag (Alice-Hospital Darmstadt)
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Zuletzt aktualisiert: 01.09.2010 | Druckansicht | http://www.boyng.de/5198

Gesundheits- und Krankenpfleger / Gesundheits- und Krankenpflegerin: Ausbildung und Berufsalltag (Alice-Hospital Darmstadt)
Der Jobreport: Mit Jobinterview und JOEYJobtest

Was gehört denn neben dem Arzt noch zu einem Krankenhaus? Wem vertrauen wir uns vor und nach der OP an? Natürlich dem Gesundheits- und Krankenpfleger/der Gesundheits- und Krankenpflegerin, denn er/sie ist dafür da, den Patienten von der Einweisung ins Krankenhaus bis zu seiner für die Entlassung ausreichenden Genesung zu begleiten und zu pflegen. Was seine/ihre genaue Aufgabe ist, erfährst du hier...

Wie ein exemplarischer Arbeitstag abläuft, schildert Azubine Melanie Alves.

Azubine: Melanie Alves
Mein Tag beginnt um 5.45 Uhr.

Die Nachtwache, das sind die Gesundheits- und Krankenpfleger, die vor mir in der Nachtschicht gearbeitet haben, übergibt mir und den anderen Gesundheits- und Krankenpflegern aus meiner Schicht die Patienten.

Das geschieht durch einen kurzen Bericht der Nachtwache, wie jeder Patient dieser Station die Nacht überstanden hat.

Als nächstes machen die Gesundheits- und Krankenpfleger meiner Schicht und auch ich einen Rundgang durch alle Zimmer.

Dabei gehen wir in das Patientenzimmer und fragen wir den Patienten nach seinem Wohlbefinden und wie seine Nachtruhe war. Danach messe ich seinen Blutdruck, seinen Puls, seine Körpertemperatur und seine Blutzuckerwerte, wenn er ein Diabetiker ist.  

Es freut mich immer wieder wenn ich jeden Morgen die Genesungsschritte meiner Patienten beobachten kann und mich mit ihnen darüber austauschen darf.

Um 7.45 Uhr wird dann von meinen Kollegen und mir das Frühstück zu jedem Patienten an sein Bett gebracht.

Bei den Diabetikern spritze ich vor dem Frühstück natürlich erst Insulin.


Insulin ist ein Hormon, dass normaler weise in den B-Zellen des Inselorgans in der Bauchspeicheldrüse gebildet wird und von dort aus den Zuckerstoffwechsel des Körpers fördert.

Wenn ein Patient auf meiner Station bettlägerisch ist, bekommt er sein Frühstück in mundgerechte Stücke geteilt und angereicht.

Nach dem Frühstück ist es dann meine Aufgabe, ihn zu waschen und das Bett neu zu beziehen.

Jetzt kann ich frühstücken, aber ich muss mich beeilen, da die ärztliche Visite gleich durchgeführt wird und ich dabei sein muss, da ich auch über die Ansicht der Ärzte gegenüber meinen Patienten im laufenden bleiben möchte.


Unter dem Ausdruck "Visite" ist der Krankenbesuch des Arztes beim Patienten zu verstehen. 


Nun ist die oben erwähnte Visite an der Reihe.

Hierbei klären die Ärzte mit uns und mit dem Patienten alle offenen Fragen über dessen Befinden und seine Krankheit. 

G&K: Thomas Israel
Als nächstes werden die Anordnungen der Ärzte, wie z.B. eine Veränderung der Medikamente, übernommen und umgesetzt.

Wir übernehmen die Anordnungen, indem wir sie in den Computer, also in die digitale Akte des Patienten, eingeben.

Über den PC werden die Patienten auch zu internen Untersuchungen angemeldet. Für die externen Untersuchungen werden Konsilscheine und Überweisungsscheine, über den PC ausgedruckt.

Als nächstes werden wieder die bettlägerischen Patienten versorgt.

Um 11.20 Uhr muss bei den Diabetikern wieder der Blutzuckerwert gemessen und Insulin gespritzt werden, denn es wird gleich das Mittagessen verteilt und das geschieht so wie beim Frühstück.

Es werden Stuhl- und Urinkontrollen durchgeführt.

Bei der Urinkontrolle wird ein Teststreifen in den Urin gehalten und ich kann anhand einer Farbskala erkennen, was im Urin enthalten ist, also Zucker, Blut, etc., und wie viel Prozent davon. 

Meine letzte Aufgabe ist die Übergabe.

Zuerst wird im Stationszimmer eine Kurzübergabe zwischen der Früh- und Spätschicht gemacht, in der übermittelt wird, was in der Frühschicht vorgefallen ist.

Darauf hin folgt die große pflegerische Übergabe am Patientenbett, bei der vor dem Patienten besprochen wird, was heute noch an Untersuchungen ansteht.

Diese große Übergabe, in die der Patient involviert wird, ist ein großer Fortschritt, da dies nur in wenigen Krankenhäusern in dieser Form durchgeführt wird. Der Vorteil dabei ist nämlich, dass sich der Patient ernst genommen und über seinen aktuellen Zustand gut informiert fühlt.

Mein Arbeitstag endet dann um 13.57 Uhr.

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Erstelldatum des Artikels: 25.11.2004, letzte Aktualisierung am: 01.09.2010

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nicht lesenswertgeht grade somittelmäßigguter Artikelsehr guter und informativer Artikel

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