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Barbara Ihrig Barbara Ihrig


Steuerberaterkammer Hessen, Frankfurt Ausbildung: Steuerberaterin Tätigkeit: Ausbildungsberaterin, Steuerberaterkammer Frankfurt, Hessen. Steuerberaterin, Steuerberatungsbüro Ihrig, Michelstadt http://www.stbk-hessen.de

Über die Firma/Institution

Unternehmensphilosophie


Die Steuerberaterkammer Hessen ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts. Jedes Bundesland hat eine eigene Steuerberaterkammer, die der Bundesteuerberaterkammer angehört.

Die Bundessteuerberaterkammer ist die gesetzliche Spitzenorganisation der 21 Steuerberaterkammern bzw. aller Steuerberatergesellschaften in Deutschland.

Rund 77.000 Steuerberater und Steuerberatungsgesellschaft sind für ihre Mandanten verlässliche und vertrauensvolle Ansprechpartner.

Seid 1961 gibt es eine berufliche Selbstverwaltung, bei der Steuerberaterinnen und Steuerberater die Arbeit ihrer Interessenvertretung bestimmen. Dies geschieht auf regionaler Ebene in den jeweiligen Steuerberaterkammern.

Die Steuerberaterkammern vertreten die beruflichen Belange der Steuerberater und nehmen weitere ihnen gesetzlich übertragene Aufgaben wahr.

Dass alle Steuerberaterinnen und Steuerberater kraft Gesetz Mitglied in einer Steuerberaterkammer sind, hat einen Grund. Nur so können objektiv die Interessen des gesamten Berufsstandes vertreten werden.

Aufgaben und Ziele

Auch wer noch keinen persönlichen Kontakt zu seiner Steuerberaterkammer hatte, konnte mit Sicherheit schon von ihrer Arbeit profitieren.

Etwa durch aktuelle Kammermitteilungen und Rundschreiben, wenn es um Rechtsänderungen oder die Berufsaufsicht geht. Rat, Auskunft und Unterstützung geben die Steuerberaterkammern auch zu Fragen der Praxisorganisation, zur Aus- und Fortbildung von Mitarbeitern und Berufsnachwuchs oder zum Umgang mit Mandanten.

Zu diesen und vielen anderen Themen wollen sie ihren Mitgliedern kompetente Dienstleister sein. Aber es geht um mehr: die Steuerberaterkammern treten nämlich aktiv für die Zukunft des gesamten Berufsstandes ein.

Dabei hat die Bundessteuerberaterkammer eine besondere Rolle, weil sie alle Steuerberaterkammern und damit den gesamten Berufsstand auf Bundesebene politisch vertritt.

Als gesetzliche Spitzenorganisation der deutschen Steuerberaterinnen und Steuerberater geht es der Bundessteuerberaterkammer darum, in berufs- und steuerrechtlichen Fragen Stellung zu beziehen. Dabei achtet sie in erster Linie auf Praktikabilität und Systemgerechtigkeit.

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Steuerfachangestellter / Steuerfachangestellte: Ausbildung und Berufsalltag (Steuerberaterkammer Hessen Frankfurt am Main)
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Kein Cent zuviel fürs Finanzamt: du weisst wahrscheinlich, dass es in Buchführungsfragen-und Steuerfragen auf jeden einzelnen Cent ankommt - doch wer berät die Mandaten in alltäglichen Fragen, während die Steuerberater wirklich umfassende Fragestellungen zu bearbeiten haben? Nun, das ist ein klarer Fall für die Steuerfachangestellten, ohne sie nämlich würden die Steuerberater regelrecht in Arbeit ersticken.

Wie ein exemplarischer Tagesablauf aussieht, schildert dir Steuerfachangestellte Inge Kaffenberger:

Mein Tag beginnt um 7.30 Uhr. Als erstes fahre ich meinen PC hoch, denn über den Computer funktioniert der Großteil unserer Bürotätigkeit. Ein beruflich selbstständiger Mandant – so nennen wir unsere Kunden – muss  in Kürze seine Einkommensteuererklärung beim Finanzamt einreichen. Unser Steuerbüro ist ihm dabei behilflich.

Die jährliche Steuererklärung ist Pflicht für jeden Steuerzahler - also jeden Bürger, der in Deutschland Geld verdient. Sie dient dem Finanzamt als Unterlage für die Festsetzung des Steuerbetrages, den der Verdienende an den Staat abzutreten hat und basiert auf den die Steuer betreffenden Gesetzen und Bestimmungen. Außerdem basiert sie auf den Einnahmen (bei Angestellten das Gehalt, bei Selbständigen das Honorar) und den Ausgaben (als Angestellter z. B. die finanzielle Vorsorge für das Alter, als Selbständiger z. B. die Ausgaben für die Büromiete).

Ich benutze für solche Fälle ein Programm auf meinem PC, mit dessen Hilfe ich die Steuererklärung vorbereite. In diesem speziellen Fall kann ich sie dank meines Fachwissens so weit fertigen, dass meine Chefin sie dann nur noch absegnen muss. Ich muss dazu immer über das aktuelle Steuerrecht in der Branche unseres Mandanten informiert sein. Bis 11 Uhr habe ich damit zu tun.

Nebenher beantworte ich ein paar eingehende Anrufe von Mandanten, die Fragen z. B. zu steuerlichen Themen (aktuelle Steuergesetze und -Bestimmungen, Höhe von Abgaben unter bestimmten Bedingungen etc.) haben. In schwierigen Fällen stelle ich zu meiner Chefin durch.

Für einen anderen Mandanten hatten wir bereits eine Steuererklärung erstellt und an das Finanzamt geschickt. Vom Amt ist heute der darauf Bezug nehmende Steuerbescheid eingetroffen. Bis 12 Uhr prüfe ich den Bescheid auf eventuell notwendige Korrekturen (auch das Finanzamt macht bei der Berechnung der Steuer Fehler). Es kann aber auch passieren, dass wir noch etwas nacharbeiten müssen aufgrund einer aktuellen Änderung. Dies hat meistens Eile, denn falls etwas nicht in Ordnung ist (und der Mandant vielleicht zu viel zahlen würde), muss innerhalb der offiziellen Fristen Einspruch erhoben werden. Ich habe solche Fristen – ebenso wie Termine – in einen Kalender eingetragen, denn Zeit ist besonders in unserer Branche Geld.

Nun ist erst einmal verdiente Mittagspause. Um 12.45 Uhr geht es weiter: Eine Mandantin, Geschäftsführerin eines Kaufhauses, hat morgen früh eine Besprechung mit meiner Chefin. Damit möglichst alles morgen besprochen werden kann, kümmere ich mich darum, dass so viele Daten wie möglich für das morgige Gespräch vorliegen.

Ich bearbeite deshalb die Buchhaltungsunterlagen der Mandantin, das sind z.B. eingegangene oder an Kunden verschickte Rechnungen, Kontobelege, auf denen die Daueraufträge oder Abbuchungen für Strom, Miete, Zinsen für Geschäftskredite etc. aufgeführt sind. Unter Einbeziehung der letzten Bankauszüge gebe ich die Buchungen in unser Buchhaltungsprogramm ein und erstelle daraus dann die Gewinn-und-Verlust-Rechnung. Ich kontrolliere auch das Kassenbuch (= dickes Heft, in das Bareinnahmen u. -ausgaben eingetragen werden) und verbuche die Bareinnahmen und –ausgaben.Ende des Monats ist in dem Kaufhaus wieder die Lohnabrechnung für die Angestellten fällig. Meine Aufgabe dabei ist, die Lohn- und Kirchensteuer sowie die Sozialabgaben über unsere Software zu berechnen. Dazu ziehe ich die unserem Steuerbüro vorliegenden Versicherungsnachweise (= Sozialversicherungsausweis, Rentenversicherungsnummer, Krankenkassendaten) und Lohnsteuerkarten (sie enthalten Daten zur Einstufung der Mitarbeiter bezüglich ihrer steuerlichen Abzüge vom Lohn durch den Arbeitgeber) der Kaufhausmitarbeiter heran.

Bereits gestern habe ich dies für zwei neue Mitarbeiter unserer Mandantin erledigt und sie bei der Sozialversicherung angemeldet, d.h. bei der Krankenkasse.  Für den Rest des heutigen Tages bin ich mit den Berechnungen für die übrigen Angestellten beschäftigt.

Bevor ich gehe, erledige ich noch die Aktenablage und die Post sowie die E-Mail.Morgen werde ich zunächst einigen heute liegen gebliebenen Schriftverkehr erledigen, vermutlich viel mit Mandanten telefonieren, diese über ablaufende Fristen aufklären und Termine absprechen.

Text Informationen: Anita Wiesendt (Red.)
Text Berufsalltagsschilderung:
Arne R. Tyarks (Red.) 

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Erstelldatum des Artikels: 21.03.2005, letzte Aktualisierung am: 30.08.2010

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nicht lesenswertgeht grade somittelmäßigguter Artikelsehr guter und informativer Artikel

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