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Studium > Ein guter Zeitplan ist die halbe Miete
Haupttext Kommentare & Fragen
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Ein guter Zeitplan ist die halbe Miete

Wenn ihr studieren wollt oder schon studiert, bleibt es nicht aus, sich Gedanken über die Lern- und Arbeitsweise während des Studiums zu machen. Nicht unbedingt funktionieren nämlich die alten Rezepte von Organisation und Systematik, die ihr in der Schule gelernt habt. Mit ein bisschen Organisation und einfachen, aber effektiven Arbeitstechniken fällt nicht nur die Wahl der passenden Vorlesungen und Seminare leichter, sondern es lässt sich auch reibungsloser studieren.

  Wer sich schnelles und systematisches Denken angewöhnt hat, der profitiert davon auch im späteren Berufsleben.

Irgendwie hatte man ja schon so eine Vorstellung vom Studium gehabt. Aber wenn man dann mit den Hundert und Tausend anderen auf dem Campus steht, ist doch alles plötzlich ganz anders. Auf jeden Fall anders als in der Schule. Und irgendwie läuft dann das   Semester an und ist - eh man sich versieht - schon wieder vorbei. Eine Übung ist derweil irgendwie an einem vorbeigegangen und vor der ersten Prüfung bleibt kaum noch Zeit für die Vorbereitung. Die Angst in den Köpfen wächst: Oh je, schaffe ich die Prüfung überhaupt noch? Dabei kann man mit ein wenig Vorabplanung, Organisation und simplen Arbeitstechniken in das Ganze durchaus Struktur reinbringen.

Wer zum Beispiel einen traditionellen Magisterstudiengang in den Geistes- oder Sozialwissenschaften studiert, muss sich in der Regel wesentlich mehr Gedanken über organisatorische Fragen machen als diejenigen, die sich für ein technisches oder naturwissenschaftliches Fach entschieden haben.

An einer Fachhochschule (FH) hingegen ist die akademische Ausbildung grundsätzlich stärker strukturiert und vieles ist vorgegeben. Anders als an Universitäten, die eher auf wissenschaftliche Grundlagen und mögliche spätere Aufgaben in Forschung und Lehre hin ausbilden, ist ein FH-Studium stark an den Anforderungen der Berufspraxis - oft auch spezifischer beruflicher Bereiche - ausgerichtet und mit obligatorischen Praxissemestern verbunden. Dafür kann man mit einem FH-Abschluss in der Regel an einer Fachhochschule nur unter erschwerten Bedingungen promovieren.

Mit der bis 2010 geplanten flächendeckenden Einführung der Bachelor- und Masterstudiengänge an Universitäten und Fachhochschulen werden sich diese Unterschiede zu einem großen Teil relativieren: Dann wird auch in den geistes- und sozialwissenschaftlichen Studiengängen der Lehrplan stärker strukturiert sein und die Wahlmöglichkeiten, die es zwar weiter geben wird, werden erheblich schrumpfen.

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Erstelldatum des Artikels: 01.06.2004, letzte Aktualisierung am: 20.04.2010

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nicht lesenswertgeht grade somittelmäßigguter Artikelsehr guter und informativer Artikel

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