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Studium - Start in ein neues Leben: Die Credit Points

Im Zuge des Bologna-Prozesses und der Hochschulreform wurde ein europaweit standardisiertes Bewertungssystem "European Credit Transfer System" (ECTS) eingeführt. Die Idee dieses Prüfungssystems kommt ursprünglich aus dem angelsächsischen Raum, wird aber zunehmend auch an deutschen Bildungseinrichtungen eingeführt. Die Einheit dieses neuen Systems sind die Credit Points. Bislang konnte über die Semesterwochenstunden hinaus nicht berücksichtigt werden, wie viel Lern-, Vor- und Nachbereitungsaufwand durchschnittlich mit einer Veranstaltung verbunden ist. Dies wird durch das CP-System möglich.


Credit Points sind Leistungspunkte von Studenten  an Hochschulen des Europäischen Hochschulraumes mit denen sich bestandene Kurse und Module dokumentieren und aufrechnen lassen, um die Leistungen von Studenten an Hochschulen und bei einem Wechsel von einer Hochschule zur anderen zu vergleichen. Für einen Abschluss ist eine gewisse Anzahl von Credit Points nötig, die der Teilnehmer während des Studiums sammeln muss.
Grundlage für die Berechnung der von den Hochschulen festgelegten Punkte ist der durchschnittlich zu leistende Arbeitsaufwand des Moduls, der so genannte "Work Load", der in Stunden gemessen wird. Diese Leistungspunkte werden  an die ECTS („European Credit Transfer and Accumulation System“) vergeben. Ein Leistungspunkt entspricht zwischen 25 und 30 Arbeitsstunden, basierend auf der Annahme von 1500-1800 Stunden Arbeitsaufwand pro akademisches Jahr (60 Leistungspunkte).
Der Teilnehmer muss also darauf achten, wie viele Fächer besucht werden müssen, bzw. wie hoch der verbleibende Anteil an frei bestimmbaren Modulen ist. Zielt ein Bewerber auf eine Spezialisierung ab, empfiehlt es sich vorher die zur Auswahl stehenden Fächer einer Hochschule durchzugehen, und den Wahlfachanteil zu überprüfen. Wahlfächer bilden selbst bestimmbare Programmelemente, mit denen der Teilnehmer besser in seinem Sinne kalkulieren kann.

Der Vorteil des Leistungspunkt-Prinzips liegt in der besseren Erfassbarkeit der studentischen Leistung. Während die Semesterwochenstunden für sich genommen nicht berücksichtigen können, wie arbeitsintensiv ein Modul bezüglich Vorbereitung, Hausarbeiten und Textlektüre ist, kann die aufzuwendende Arbeitslast durch die Zahl der vorab kalkulierten Leistungspunkte besser honoriert werden.
Die Leistungspunkte werden also als Summe des Aufwands für die einzelnen Modulteile berechnet und für das komplette Modul vergeben. Das bedeutet aber auch, dass für nicht bestandene Module keine Leistungspunkte für Teilleistungen angerechnet werden. Dementsprechend können auch Module existieren, die trotz gleicher Wochenstundenzahl unterschiedlich viele Leistungspunkte einbringen.

In dem so genannten Studienkatalog listen die Hochschulen die Zahl und  Art der Credits, die für den jeweiligen Abschluss erforderlich sind. Sollte es zu einem Studienortswechsel kommen, werden bereits gesammelten Credits, an die neue Universität übertragen. Dabei erleichtert das Verfahren die Anrechnung von erbrachten Studienleistungen im In- und Ausland.

Statement der Studentin Sandra Schmitt über Credit Points: “Ich finde die Einführung der Credit Points gut, da mir dadurch der Wechsel auf eine andere Hochschule, z. B. im Ausland, erleichtert wird.“

Text: Julia Putilov (Red.)

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Erstelldatum des Artikels: 27.11.2008, letzte Aktualisierung am: 20.04.2010

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